Alle Beiträge von Reinhard Backhaus

Wir über uns

Ein Kurzporträt

Der Hegering Marsberg e.V. wurde im Juni 1929 gegründet und erreichte bis zur Jahreswende eine Mitgliederzahl von 35 Jägern. Zu den Gründungsvätern zählen Josef Graf Droste zu Vischering, Hegeringleiter Hans Henkel, Schriftführer und Friedhelm Müller, Kassierer. Heute zählt der Hegering ca. die zehnfache Mitgliederzahl, nämlich 350. Im Zuständigkeitsbereich liegen 33 Jagdreviere. Die vorkommenden Wildarten sind Rot-, Schwarz- und Rehwild als Schalenwild, sowie die bei sauerländischen Verhältnissen vorkommenden Niederwildarten.

Seit nunmehr über 40 Jahren  (?) besteht ein Bläsercorps das sich dem Jagdhornblasen und der Pflege des jagdlichen Brauchtums widmet. Neben den Veranstaltungen des Hegering und den Gesellschaftsjagden, widmet sich diese Gruppe auch intensiv um die Öffentlichkeitsarbeit. So wird alljährlich die hohe musikalische Leistungsfähigkeit in Hubertusmessen im gesamten Kreisgebiet, aber auch darüber hinaus, unter Beweis gestellt. Mehr hierzu finden Sie in der Rubrik
Bläsergruppe

Der vereinseigene Schießstand an der Bredelarer Straße bietet den Mitgliedern, aber auch den benachbarten Hegeringen und Gästen interessante Möglichkeiten des Übungsschießens. Bereits 1930 war die Anlage, wenn auch bestimmt im bescheideneren Rahmen, in Betrieb. Heute verfügt der Stand über drei Kugelbahnen mit wahlweise 50 oder 100 Metern, dem laufenden Keiler, sowie einer kombinierten Kipp- und Rollhasenanlage.

Was sonst noch geboten wird finden Sie in unserer Rubrik Schießstand

Eine wichtige Aufgabe des Hegerings ist der alljährliche Jungjägerausbildung. Der Jägerkurs wird hier seit über 20 Jahren mit großem Erfolg von erfahrenen Ausbildern vorgenommen. Großer Wert wird hierbei auf den praktischen Bezug gelegt. Die Erfolgsquote gibt dabei diesem Konzept Recht.

Mehr hierzu erfahren Sie in der Rubrik
Jungjägerausbildung

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Junge Jäger

 

Tontaubenschießen für „Junge Jäger“

Auch in diesem Jahr haben sich unsere „JungenJäger“ im August zum Tontaubenschießen in Fürstenberg getroffen. Bei schönstem Sommerwetter, kühlen Getränken und Wurst vom Grill konnten die 12 Teilnehmer ihre Fähigkeiten auf fliegende Ziele erproben. Alle waren sich am Ende einig, dass es wieder eine schöne und gelungene Veranstaltung war, die wir bei unseren Jagdfreunden vom Hegering Fürstenberg durchführen durften. Hierfür nochmals Waidmannsdank und wir kommen gerne wieder! 

Aktion Hochsitzbau

 Kurs „Jagdhornsignale erlernen“

 

Nach dem „Schnuppernachmittag“ am 20. Mai 2017 hat sich eine mehrköpfige Gruppe zusammengefunden, die unter sachkundiger Anleitung von Robert Koch das Blasen auf dem Fürst-Pless Horn erlernen will. Zu diesem Zweck treffen sich die Interessenten jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr an unserem Schießstand. Weitere Neugierige Junge Jäger sind hier willkommen, in zwangloser Atmosphäre die ersten Töne und dann in der Folge auch Signale hervorzubringen.

JUNGE JÄGER

Der Hegering hat über die letzten zwei Jahrzenhnte eine stattliche Anzahl an Jungjägern durch die Jägerprüfung begleitet. Wie aber sieht es aus, wenn der Kurs beendet und das Nadelöhr der Prüfung erfolgreich gemeistert wurde? Viele der Jung(en)jäger haben dann keinen weiteren jagdlichen Anschluß. Um diese Situation zu verbessern, hat der Vorstand eine Beauftragte für die „Jungen Jäger“ berufen. Wir bitten nachdrücklich diese wirklich gute Initiative zu unterstützen!  Nachfolgend stellt Sie sich und Ihre Zielsetzung vor.

Liebe Jagdfreunde,

zuerst einmal möchte ich mich vorstellen;

Mein Name ist Shari Ruske. In Kontakt zur Jagd bin ich schon vor vielen Jahren durch meinen Großvater gekommen und habe dann 2010 meine Jägerprüfung abgelegt.

Die Initiative der Jung(en)Jäger ist entstanden, weil wir gerne den Zusammenhalt dieser Gruppe erreichen wollen. Wichtig ist hierbei, das „junge“ Jäger „nicht als eine Altersgrenze zu verstehen ist. Jeder, der in den letzten Jahren die Jägerprüfung abgelegt hat, ist uns hier willkommen und zur Mitwirkung aufgefordert! Wir wollen zukünftig gemeinsame Unternehmungen starten und unseren Hegering bei seinen Veranstaltungen würdig in voller Zahl vertreten.

Es würde mich freuen, wenn wir Euch anspornen könnten, gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln und auszuführen. Erste Ansätze hierzu wären
z. B.
Seminare zur jagdlichen Weiterbildung besuchen/veranstalten

Schießfertigkeiten in einem Schießkino optimieren, oder aber auch gemeinsame    Schießveranstaltungen an unserem eigenen Schießstand

Kurs zur Wildbretverwertung

Treffen um den Zusammenhalt zu stärken, wie z. B. Grillen etc.

Veranstaltungen des Hegering gemeinsam besuchen z. B. Jahreshauspversammlung etc.

Natürlich lebt so eine Initiative von der Unterstützung durch alle „Jung(en)-“ Jäger. Aus diesem Grund bitte ich um Rückantwort von allen an der Gemeinschaft der Jagd-„jugend“ interessierten. Ebenso sind Anregungen, oder Wünsche für Aktivitäten gern gesehen.

Wie Ihr mich erreicht?

jagdjugend-ruske@web.de oder Mobiltel. 0170-4172677

Ich hoffe auf zahlreiches Interesse und Unterstützung.

Ein kräftiges Waidmannsheil,

Shari Ruske

Aktualisiert: 15. April 2019

Jungjägerausbildung

Vorbereitungskurs zur Jägerprüfung 2019/2020

Der neue Jägerkurs wird in diesem Jahr am Freitag, den 30. August 2019 starten. Eine Informationsveranstaltung findet ab 18.30 Uhr in der Jägerklause am Schießstand, direkt hinter dem Waldhaus, statt.

 Wer vorab schon einige Informationen sammeln möchte, kann sich an den Kursleiter Oli Wagemann, Mobilnr. 0171-6451713 (oder R. Backhaus 0170-2322770) wenden.

Auch in  diesem Jahr sind schon zahlreiche Plätze für den Vorbereitungskurse belegt, so dass sich eine zeitnahe Kontaktaufnahme empfiehlt!

Ein besonders wichtiger Schwerpunkt des Hegerings Marsberg ist die qualifizierte Nachwuchsförderung. Gerade in Zeiten, in denen die Jagd einem äußerst kritischen und oft auch falschem Blickwinkel unterliegt, ist es uns besonders wichtig, zeit-, waid- und naturschutzgerecht auszubilden.

Der Gesetzgeber schreibt zur Erlangung des ersten Jagscheines eine umfangreiche Prüfung vor.

In NRW besteht diese aus einem schriftlichen, einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung mit Flinte und Büchse. Die Schieß-, sowie die mündlich-praktische Prüfung können auch im ungünstigen Fall im selben Jahr nochmals wiederholt werden.

Um auf diese Prüfung vorzubereiten, bietet der Hegering seit 1987 in den eigenen Räumlichkeiten am Schießstand einen umfangreichen Ausbildungslehrgang an.

Acht Ausbilder unterrichten Wildtierkunde, Wildkrankheiten und Wildbrethygiene, Land- und Waldbau, Naturschutz, Jagdbetrieb, Jagdgebrauchshundkunde, jagdliches Brauchtum, Jagdrecht, Waffenkunde und praktische Schießausbildung.

Neben den rein theoretischen Ausbildungsanteilen wird besonders Wert auf größtmöglichen Praxisbezug gelegt, um die zukünftigen Jungjäger optimal auf den jagdlichen Alltag und seine Anforderungen vorzubereiten.

So werden im Rahmen der Ausbildung unter den Schwerpunktthemen Wildtier- und Pflanzenkunde, Land- und Waldbau, Naturschutz usw. Waldbegänge durchgeführt.

Die Versorgung erlegten Wildes wird ebenfalls praktisch vorgeführt, so wie jagdliches Brauchtum (z. B. Jagdsignale, Brüche, Ablauf einer Gesellschaftsjagd usw.) und die Arbeit des Jagdhundes.

Diese praxisorientierte Ausbildung hat sich bestens bewährt, was auch die folgenden Zahlen dokumentieren.

Seit 1987 wurden mittelerweile fast 600 angehende Jungjäger ausgebildet, von denen 92% die Prüfung erfolgreich im ersten Anlauf abgelegt haben.

Die zukünftigen Jäger kommen aus verschiedensten Berufsgruppen, die vom Auszubildenden bis zum Akademiker reichen.

Bemerkenswert ist, dass auch der Anteil jagdlich interessierter Frauen immer mehr steigt.

Natürlich bieten wir auch in diesem Jahr wieder einen neuen Vorbereitungskurs an. Interessierte wenden sich zwecks weiterer Informationen an den Kursleiter Oli Wagemann 0171-6451713 (alt. 02993-1456).

Ausbildungsfächer und Ausbilder

Oliver Wagemann Wildtierkunde (hirschartige), Wildtierkunde (Schwarzwild),
Land- u. Waldbau,  Naturschutz, Waldbilder, Waldbegänge, weidgerechte Jagdausübung
K. Köchling Wildtierkunde (Rehwild)
Wilfried Limpinsel Wildtierkunde (Federwild und Boviden)
Klaus Bunse Wildtierkunde (Niederwild außer Reh- u. Federwild)  Wildkrankheiten, Wildbrethygiene Brauchtum, Jagdbetrieb
Alfred Hester Waffenkunde, Waffenhandhabung, Optik, Ballistik, praktische Schießausbildung
Uli Hardung Jagdrecht
Hartwig Moers praktische Schießausbildung, Waffenhandhabung
Reinhard Backhaus Waffenhandhabung, Hundewesen, praktische Schießausbildung

 

 

 

Aktualisiert: 15. April 2019

Bläsergruppe

 Probenabende finden aktuell im zweiwöchigen Turnus statt.

Ein Ziel sollte es sein,  wieder eine Hubertusmesse stattfinden lassen zu können

Natürlich sind auch Anfänger herzlich willkommen!

Parforcehorn Bläsergruppe des Hegering Marsberg:

Nicht ganz so alt wie der Hegering selbst ist die Bläsergruppe. Am 25. März 1965 gründeten zehn Jäger diese Gruppe, die sich zunächst nur mit Jagdsignalen auf Fürst-Pless Hörnern befasste. Die Leitung übernahm für viele Jahre Philipp Giller.

In den siebziger Jahren fanden dann die ersten musikalischen Schritte mit Parforcehörnern statt. Da keinerlei Erfahrung mit diesen Instrumenten, oder eine musikalische Anleitung vorhanden war, darf es wohl mit Recht als stolze Leistung bezeichnet werden, dass bereits 1978 die erste Hubertusmesse aufgeführt werden konnte.

Heute umfasst das musikalisch von Heinz Emmerich geleitete Bläsercorps sechzehn Mitglieder. Fester Bestandteil des Jahresprogramms ist die Hubertusmesse, welche nicht nur im Stadtgebiet Marsberg, sondern auch bei benachbarten und befreundeten Hegeringen von uns mitgestaltet wird.

Wer Interesse hat das Jagdhornblasen zu erlernen, kann sich jeden Donnerstag in der Zeit von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr in der Jägerklause am Schießstand des Hegering einfinden. Zu dieser Zeit findet der wöchentliche Übungsabend statt, bei dem es Gelegenheit gibt sowohl das Fürst-Pless Horn für Jagdsignale, als auch das Es-Horn (Parforcehorn) zu erlernen. Instrumente können bei Bedarf auch gestellt werden.

Erwähnenswert ist hier noch einmal, dass ein großer Teil der aktiven Bläser keine Jäger sind. Jeder ist herzlich willkommen, der diese Instrumente erlernen möchte. Notenkenntnisse sind zwar von Vorteil, aber nicht zwingende Voraussetzung hierfür. Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Bläsergruppe ist Heinz Emmerich Tel. 02991-1075

Bilder der Parforcehorn-Bläsergruppe des
Hegering Marsberg:


….auch zu einem Ständchen sind die Bläser immer bereit!

Hubertusmesse im Kloster in Hardehausen

Hubertusmesse bei unseren Jagdfreunden vom Hegering Scherfede

Aktualisiert: 15. April 2019

Schießstand

Der Schießstand

Die Schießanlage des Hegering geht in ihren Anfängen bereits auf die frühen zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Sicherlich dürfte die damalige Form mit der heutigen nicht sehr viel gemeinsam gehabt haben, da finanzielle und technische Mittel, aber auch die behördlichen Anforderungen einen anderen Rahmen vorgaben. Aber der Sinn war derselbe – Übung im Kugel- und Schrotschießen.

Heute verfügt der Stand über drei 100 mtr.-Kugelbahnen. Weiterhin gibt es einen laufenden Keiler, der auf 55 Meter eine ca. acht Meter breite Schneise überfällt. Für unsere hiesigen Revierverhältnisse mit den kleineren und größeren Bewegungsjagden sicherlich wichtige Übungseinrichtungen.Aber auch die Schrotschützen kommen nicht zu kurz. Die vorhandene Kipphasenanlage kann zum Flintentraining hervorragend genutzt werden.

Die im Jahr 2017 beendeten Umbaumassnahmen erlauben es nun auch, dass mit bleifreien Geschossen auf unserer Anlage geübt werden kann! Sicherlich ein Schritt in die Zukunft. Jährlich legen zudem ca. 120 Jäger Ihren Übungsnachweis (ge. NRW LJG) auf unserem Stand ab. Auch dies zeigt die große Bedeutung der Anlage.

Aufgrund der technischen Voraussetzungen wird der Schießstand auch für die Jungjägerausbildung genutzt. Sowohl unsere Jagdscheinanwärter, wie auch die unseres Nachbarkurses Olsberg, legen ihre Schießprüfung vor dem Prüfungss­ausschuss Brilon auf unserem Stand ab.

Ansprechpartner für den Schießbetrieb sind der Obmann Reinhard Backhaus und seine Stellvertreter Gilbert Roegiers, Otto Sagel jun. und Christof Kruse.

Bei Bedarf kann auch außerhalb des unter der Rubrik „Aktuell“ genannten  Terminplans ein Einschießtermin vereinbart werden. Im Rahmen der Möglichkeiten helfen Ihnen unsere Schießwarte auch gerne bei der Korrektur ihrer Waffe.

Ansprechpartner;

Obmann Schießwesen Reinhard Backhaus  02993-7039

Stellvertreter Gilbert Rogiers 02992-3999

Stellvertreter Otto Sagel jun. 02992-5500

Stellvertreter Christof Kruse 02992-5904

 

(Nadel Leistungsstufe „Silber“)

 

Einschießen einer Jagdwaffe

Oftmals kann man beobachten, dass trotz einer Vielzahl von Schüssen kein brauchbares Schussbild entstehen will.
Ursache hierfür sind oftmals Fehler bei der Auflage und Handhabung der Waffe. Deshalb nachfolgend einige Tipps, wie ein Kontrollschießen erfolgreich durchgeführt wird.

Vorder- und Hinterschaft müssen der Waffe eine stabile Lage verleihen

Auflagepunkte ca. in der Mitte des Vorderschafts, Hinterschaft am Ende auflegen
(bei Verwendung eines Schießgestells sind diese Punkte vorgegeben)

Waffe nicht kraftvoll gegen die Schulter ziehen, sondern lieber ein Polster unterlegen

keinesfalls mit einer Hand auf das Zielfernrohr drücken, oder gar den Lauf/Vorderschaft der Waffe umfassen  (ungewünschte Spannungen)

die Abzugshand umfasst den Pistolengriff komplett

der Abzug wird mit dem vollen ersten Fingerglied ausgelöst. Seitliches Abzíehen fördert die Gefahr die Waffe aus der Richtung zu drücken

Zum Schluß sei noch angemerkt, mindestens fünf Schuss für ein Schussbild abzugeben. Vor einer Korrektur des Zielfernrohrs ist es unerläßlich zunächst die genaue Treffpunktlage zu kennen. Nach der Korrektur ist mit einem zeitlichen Abstand (ca. 1/4 Stunde) unbedingt ein Kontrollschuss abzugeben, um das Ergebnis des Verstellens zu bestätigen.

Bei Beachtung dieser Grundregeln wird die Kontrolle, bzw. Korrektur einer Waffe auch für den weniger geübten Schützen einfach. Zudem werden Nerven und Geldbeutel durch Abgabe unzähliger Schußserien geschont!

Aktualisiert (Dienstag, den 07. November 2017 um 18:57 Uhr)

Service

Abgabe von kleinen Mengen Wildbret

Da es immer wieder zu Rückfragen zum Thema Abgabe von Wildbret und Trichinenentnahme gibt, hier ein Auszug der wichtigsten gesetzlichen Regelungen.

Gültigkeitsdauer Schießnachweis „Bewegungsjagd“

Aufgrund sehr häufiger Nachfrage hier nochmals der Hinweis zur Gültigkeit des abgelegten Schießnachweis „Bewegungsjagd“. Der Nachweis gilt ab dem Datum seiner Erlangung für zwölf Monate. Hiernach ist ein neuer Nachweis abzulegen, damit die Teilnahme an Bewegunsgjagden erlaubt ist.

Noch ein kleiner Hinweis an dieser Stelle; Auch die Teilnahme an Maisjagden fällt unter diese Regelung!

               Thema Bewegungsjagden


Hier ein Rezept für die Grillsaison

Sehr oft stellt sich der Wildbretfreund die Frage, was man aus den Rippen von Reh- und Schwarzwild herstellen kann. Hier eine sicherlich gute Idee, die sich gerade in der Sommerzeit prima umsetzen läßt!

Quelle; „PIRSCH“

WILD AUF WILD

Man nehme…   So beginnen die meisten Kochrezepte, die für die Zubereitung der allgemein bekannten Speisen geschrieben wurden.
Wie sieht es aber mit Wildbret aus? Viele unserer Leser würden auch gern schmackhaftes Wildfleisch zubereiten, wissen jedoch oftmals nicht,
woher sie dieses bekommen sollen. Auch ist die Vor- und Zubereitung von Wildbret nicht jedem geläufig.
Um hier eine Hilfestellung zu geben, hat unser Jägerverband eine eigene Internetseite hierfür eingerichtet.

Unter www.wild-auf-wild.de finden sich allerlei nützliche Informationen und Tipps zur Beschaffung, Behandlung und vor allem auch Zubereitung von Wildfleisch. Der interessierte Leser erhält zudem eine Fülle von Rezepten, um Wildbret der einheimischen Wildarten schmackhaft zubereiten zu können.

Die örtliche Jägerschaft steht bei der Beschaffung des gesunden, kalorienarmen und vitaminreichen Lebensmittels Wildfleisch gern zur Verfügung.
Sicherlich erhalten Sie dort auch noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp im Umgang mit diesem wertvollen und leckeren Lebensmittel.

…hier ein kleiner „Appetitanreger“  (Quelle: WuH)


DIE NEUBÜRGER

 

Marderhund (Enok)

Hierzu zählen in unseren Breiten Waschbär und Marderhund. Der Dritte im Bunde, nämlich der Mink, oder auch Amerikanischer Nerz, hat seine Verbreitung vornehmlich im norddeutschen Flachland und ist für uns somit nicht weiter interessant. Noch nicht jedenfalls….

Die Ausbreitung des Waschbären geht hauptsächlich auf eine Ansiedlung im Forstamt Vöhl am Edersee um 1934 zurück. Von hier aus hat der Kleinbär, der als Generalist von Feldfrüchten, Beeren, Kleinsäugern, Vögeln und jedweder erbeutbaren Tierart lebt, eine flächendeckende Verbreitung über die gesamte Bundesrepublik angetreten.
Durch sein Klettervermögen, sowie den Gebrauch seiner „Hände“ ist er im großen Vorteil gegenüber heimischen Tierarten, die ihm so viel leichter zur Beute werden. Neben größerem Schaden in der Vogelwelt ist der Waschbär auch für Verluste bei Jungwild, wie z. B. Hasen, Rebhuhn, Stockente etc. verantwortlich. Da er keine natürlichen Feinde hat, muß der Jäger regulierend eingreifen.
In Menschennähe fühlt sich der Opportunist auch recht wohl. Als seine Hauptstadt gilt hier Kassel, wo der nachtaktive Geselle zur regelrechten Plage geworden ist (siehe hierzu auch www.diewaschbaerenkommen.de/html/kassel.html ).
Er räumt Mülltonnen aus, dezimiert die Vogelwelt und bringt mit seinen nächtlichen, bisweilen lautstarken Aktivitäten die Bewohner um ihren verdienten Schlaf. Zudem richtet er mitunter Schäden an Gebäuden an, die recht kostspielig für die Eigentümer werden können.

Aktuell wurden in Deutschland 35.000 Exemplare erlegt. Der Anteil in NRW (=16%) und in Hessen (=32%) beträgt an der Gesamtstrecke ca. die Hälfte! Die Erbeutung von Waschbären ist zumeist nur ein „Nebenprodukt“ der verschiedenen Jagdarten. Der tatsächliche Bestand dieser Tierart wird daher ein Vielfaches der Jagdstrecke betragen. Der weiteren rasanten Populationsentwicklung gilt es entschieden Einhalt zu gebieten.

Ähnliches gilt für den zweiten Neubürger, den Marderhund, oder auch Enok. In den zwanziger Jahren wurden diese aus Südostasien zur Pelztiernutzung in die westliche Sowjetunion verbracht. Von dort aus ist seine Verbreitung nach Westen erfolgt. Mit Wegfall der innerdeutschen Grenze war Anfang der neunziger Jahre auch ungehindert die Besiedlung der alten Bundesländer möglich.
Trotz lückenhafter Jagdstreckenmeldungen müssen wir auch bei dieser Art von einem flächendeckenden Vorkommen in Deutschland sprechen.
Die jährliche Strecke beträgt aktuell ebenfalls ca. 35.000 Exemplare. Der Hauptanteil hiervon stammt aus den neuen Bundesländern. Der Rest von ca. 10 – 15% entfällt auf die westlichen Bundesländer.
Die Nahrungspalette ist beim Marderhund ebenfalls breit gestreut und umfasst das jeweilig vorhandene komplette Fraßangebot.
Somit richtet auch der Enok in der Kleintierwelt nicht unerheblichen Schaden an und muß daher konsequent als Faunenverfälscher bejagt werden.

Der Hegering bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit und hofft Ihnen auch zukünftig interessante Beiträge vorstellen zu können!

Wildwechsel

Waschbären

Das man als noch so vorsichtiger Autofahrer in einen Wildunfall verwickelt werden kann ist oftmals nicht zu verhindern. Grundsätzlich sollte man in den Abend- und Morgenstunden mit erhöhter Aufmerksamkeit  Wald- und Feldstücke durchfahren. In der Blattzeit des Rehwildes, von ca. Mitte Juli bis Mitte August heißt es aber den ganzen Tag über Vorsicht walten zu lassen, denn Rehe sind in diesem Zeitraum tagaktiv! Sollten Sie trotzdem einen Unfall mit Wild haben, hier nun einige Verhaltensregeln und Tipps.

– umgehend Polizei oder bekannten ortsansässigen Jäger verständigen. Diese stellen u. a. eine Unfallbescheinigung für Ihre Versicherung aus.

– getötetes Wild von der Fahrbahn entfernen und in jedem Fall die Unfallstelle absichern und markieren

– niemals an verletztes Wild herantreten, um dieses nicht unnütz zu beunruhigen und zu einer Flucht zu veranlassen

– Fahrzeuge mit Abstand zum Unfallort abstellen (sofern möglich) und nicht mir Scheinwerfern, oder Taschenlampen zu verletzten Tieren leuchten

– die eintreffende Polizei, oder der Jäger unternehmen alle weiteren notwendigen Schritte

Zum Schluß noch eine Bitte. Informieren Sie auch im Zweifelsfall bei einer Kollision mit Wild immer jemanden aus dem o. g. Personenkreis. Sie ersparen u. U. einem Wildtier lange Schmerzen und einen qualvollen Tod! Die örtliche Jägerschaft bedankt sich für Ihr Interesse und Ihr Verständnis und wünscht Ihnen allzeit eine sichere, unfallfreie Fahrt.

Aktualisiert: 15. April 2019

Termine

Terminplan Hegering Marsberg 2019

 

01.06.2019   Sommerfest am Schießstand ab 15:00 Uhr mit Übergabe der Jägerbriefe an unsere Jungjäger

15.06.2019   Schießen auf Überläufer u. laufender Keiler

20.07.2019   Schießen auf Überläufer u. laufender Keiler

03.08.2019   Schießen auf Kipphasen

09.08.2019   Übungsnachweis „Bewegungsjagd“ (Freitag!)

31.08.2019   Hegeringmeisterschaft Beginn 14:00 Uhr
Meldeschluß 14:00 Uhr (auch telefonisch)
Startschluß 15:00 Uhr

07.09.2019   Übungsnachweis „Bewegungsjagd“

13.09.2019   Übungsnachweis „Bewegungsjagd“ (Freitag!)

28.09.2019   Allgemeines Übungsschießen

Öffnungszeiten Freitag und Samstag;  jeweils 15.00 – 17.30
Den Nachweis „Bewegungsjagd“ gem. LJG NRW, kann ab dem ersten Schießtermin auf Überläufer und laufenden Keiler erfüllt werden. Ebenso für die Keilernadel!
Preise für Standbenutzung, Munition etc.
gemäß aushängender Liste am Schießstand!

Tontaubenschießen in Fürstenberg 2019

  • Sa. 17.08.2019
  • So. 08.09.2019
  • So. 06.10.2019
Öffnungszeiten; Samstag ab 14:00 Uhr,
Sonntag 10:00-12:00 Uhr
Alle Schützen werden gebeten, einen gültigen Jagdschein, sowie nach Möglichkeit Munition bis max. 2,4 mm mitzubringen!

 

Tontaubenschießen in Warburg 2019

Samstags;
25.05. / 01.06. / 08.06. / 22.06. /29.06. / 20.07. / 27.07. / 10.08. / 31.08. / 07.09. / 21.09.

Mittwochs;
22.05. / 05.06. / 19.06. / 10.07. / 24.07.

Auch hier werden die Schützen gebeten einen gültigen Jagdschein, sowie (nach Möglichkeit) Munition bis max. 2,4 mm mitzubringen

aktualisiert: (22. Mai 2019 um 14:35 Uhr)

Aktuelles

Die im Rahmen der Mitgliederversammlung Geehrten für 25- und 40-Jahre Mitgliedschaft.

Fachvortag

Am Samstag, den 16. März 2019, um 19.00 Uhr fand wieder ein Vortag mit WM Christian Franke statt.. Diesemal ging es rund um das Thema „Rehwild, Bejagung und Hege“. Auch in diesem Jahr freuten sich die Zuhörer über einen kurzweiligen, launigen Abend mit dem Experten. Alle konnten eine Fülle von Informationen und Tipps mit nach Hause nehmen. Nahezu 80 Jäger verfolgten den Vortrag.

Bilder Fachvortrag und Fangjagdlehrgang 2018

Der Fachvortrag von WM Christian Franke zum Thema „Schwarzwild“ wurde sehr gut angenommen und von fast 100 Anwesenden mit großer Spannung und Interesse verfolgt. Nicht nur Jäger, auch einige Landwirte hörten den kurzweiligen, informativen Vortrag.

 

Bilder von der JHV 03.2018

Jubilare 25 und 40 jährige Mitgliedschaft

Die drei prämierten Rehkronen mit Ihren Erlegern

Entfall der Gebühren für Trichinenproben, gültig ab 01. April 2018

aktualisiert (1. Mai 2019 um 11:36 Uhr)